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Gemeinsamer Chor- und Orchester-Workshop

 
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen teilen sich in einen Chor- und Orchester-Workshop auf. Beide Gruppen werden ein extra für diesen Anlass komponiertes Arrangement des Werkes Sevillanas des 18. Jahrhunderts erarbeiten. Dieses Arrangement, das deutlich in der musikalischen Tradition unserer Region verwurzelt ist, basiert auf dem ursprünglich von Federico García Lorca komponierten Werk und ist in seiner Sammlung alter spanischer Lieder enthalten. Wir werden auf diese Weise sowohl ein populäres andalusisches Genre als auch die unbekannte musikalische Facette unseres brillanten Dichters kennenlernen, der enge Verbindungen und Beziehungen zu großen Musikern wie Manuel de Falla unterhielt, welcher ihn auch im musikalischen Bereich sehr schätzte.
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 Teresa Martínez

Sie wurde in Sevilla geboren, studierte Klavier und Percussion an der Musikhochschule Manuel Castillo in Sevilla und rundete ihre Ausbildung bei Gilles Midoux, Soloperkussionist des Symphonieorchesters Sevilla ab. Sowohl im Jugendorchester als auch im Barockchor von Andalusien war sie aktives Mitglied und hat häufig mit dem Symphonieorchester Sevilla und dem Stadtorchester von Granada zusammengearbeitet. Mit verschiedenen Gruppen zeitgenössischer Musik hat sie gespielt, u.a. im Zahir Ensemble und mit Solisten aus Sevilla. Sie ist Mitglied des Vokalensembles A5 und arbeitet regelmäßig mit der Gruppe Electric Pleasures und Harmoniosi Concierti zusammen, die beide vom bekannten Musiker Juan Carlos Rivera geleitet werden, mit denen sie Konzerte in ganz Spanien auf verschiedenenen Festivals wie z.B. dem Musikfestival von Santander, Las noches de los Jardines del Alcázar oder dem Festival für Alte Musik Sevilla gegeben hat. Derzeit verbindet sie ihre Tätigkeit als Solistin mit ihrer Stelle als Lehrerin für Percussion an der Musikschule Ana Valler in Utrera (Sevilla).
 
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Alejandro Ramírez

Er wurde 1977 in Guadalajara geboren und absolvierte sein Musikstudium an der Musikhochschule Manuel Castillo in Sevilla, das er in den Fächern Musiktheorie, Gesang und Klavier abschloss. Dem andalusischen Jugendorchester gehörte er an, mit dem er als Pianist in verschiedenen andalusischen Theatern aufgetreten ist, wie dem Gran Teatro Córdoba, dem Auditorio Manuel de Falla Granada, dem Teatro Maestranza Sevilla. Zudem spielte er in diversen Kammer-Orchestern, wie dem Ensemble für zeitgenössische Musik Solistas de Sevilla, Alter dúo (Percussion und Klavier), Percussionsgruppe des Jugendorchesters von Andalusien, wobei er im Teatro Kursaal in San Sebastián (67. Ausgabe der Quinzena musical donostiarra), Gran Teatro Colón von Buenos Aires (Argentinien), Ship Theatre Sevenoaks (Groβbritannien) aufgetreten ist.
Derzeit ist er Direktor, Klavierlehrer und Leiter des Kinderorchester an der Musikschule Manuel García Matos in Alcalá de Guadaíra (Sevilla).
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Tanzworkshop

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Die Beziehung zwischen Seguidillas, Sevillanas boleras und Sevillanas ist eng. Seguidillas sind der Ausgangspunkt und führen zu den Sevillanas boleras, diese wiederum nähern sich dem Flamenco an und fusionieren mit anderen Schritten, die wiederum unsere andalusischen oder sevillanischen Seguidillas hervorbringen, wahrscheinlich einen der weltweit bekanntesten einheimischen Tänze.
Seguidillas sind einer der ältesten in Spanien bekannten Paartänze und stammen als solche aus dem 16. Jahrhundert. Ab diesem Zeitpunkt wurden sie zum wichtigsten spanischen Tanz. Als Kuriosum ist zu vermerken, dass Miguel de Cervantes in El Quijote auf Seguidillas-Tänze verweist.
Ende des 18. Jahrhunderts leiten sich die Seguidillas boleras oder Sevillanas boleras ab, die mit dem Fandango fusionieren und, indem sie sich dem Flamenco annähern, zu Sevillanas werden.
Allen drei Tanzarten gemein sind: die Metrik der Melodie - sie folgt dem ¾-Takt -, und ihr Aufbau - es handelt sich um einen Paartanz, der aus verschiedenen Coplas zusammengesetzt ist, drei bei den Sevillanas boleras und vier bei den Sevillanas.
In unserem Workshop werden wir das poetisch-musikalische Werk von Federico García Lorca Sevillanas del S. XVIII inszenieren. Wie der Name bereits besagt, verwendete Lorca als musikalische Grundlage Sevillanas boleras im eigentlichen Sinne und schrieb für diese Musik drei schöne, Sevilla und den Sevillanern gewidmete Seguidillas.
 
 
Indem wir die gemeinsame Metrik der Melodien der Sevillanas und der Sevillanas boleras nutzen und angesichts der knappen Zeit, die uns für diesen Workshop zur Verfügung steht, da die Schüler und Schülerinnen an unterschiedlichen Aktivitäten teilnehmen sollen, damit ihr Aufenthalt in Sevilla möglichst vielseitig und bereichernd wird, werden wir uns dem Erlernen von einer der vier Sevillanas widmen. Wir wählen die erste und nehmen eine einfache Anpassung davon an die musikalische Komposition von Lorca vor, denn diese folgt nicht genau der Struktur einer Sevillana, sondern umfasst in jeder Copla 12 weitere tanzbare Takte.
Da Lorca drei Coplas verwendet, d.h. die Anzahl von Coplas, aus denen Sevillanas boleras bestehen, werden wir die erste Sevillana dreimal wiederholen, aber immer mit anderen Schülern oder Schülerinnen ausführen, damit alle sie sehr gut erlernen, denn auf der anderen Seite birgt
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 Pilar Baca Pérez 

Sie wurde am 22. Dezember 1968 in Osuna (Sevilla) geboren und schloss ihr Pharmaziestudium mit Promotion an der Universität Sevilla ab. Zudem absolvierte sie das Studium des spanischen klassischen Tanzes und Flamenco an der Hochschule für Tanz in Sevilla, wo sie heute auch lehrt.
Sie wurde in den Disziplinen klassisches Ballett, zeitgenössischer Tanz, Bolero, Folklore, spanischer Tanz und Flamenco von renommierten Lehrern/innen, wie z.B. Alicia Pérez-Cabrero, Natalia Viñas, Genesia Kinderland, Fátima Durán, Eloy Pericet, MªJosé Mingorance, José Granero, Matilde Coral, Rocío Corrales, Pedro Azorín, Antonio El Pipa, Eva La Yerbabuena u.a. ausgebildet.
 
 
Ihre Leidenschaft für Lehre und Forschung auf diesem Gebiet führte sie 1999 zur Gründung einer eigenen Tanzschule, wo sie seitdem Hunderte von Schülern und Schülerinnen jeden Alters und verschiedener Nationalitäten ausgebildet hat.
Als Choreografin zahlreicher Tanzshows macht sie deutlich, dass die Disziplinen der spanischen Regionaltänze, der Bolero-Schule, des stilisierten Tanzes und des Flamencos zum reichen und umfangreichen Kulturerbe unseres spanischen Tanzes gehören.
 
 

Esther Soler

Lehrerin für Spanisch und Flamenco-Liebhaberin, die am Tanzworkshop mitarbeitet.
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TEILNEHMER UND TEILNEHMERINNEN
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JURY JUMU 2019
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